Quarkus-Migration und Entwicklung, auch beim Umstieg von Spring Boot
Ihr Team prüft Quarkus wegen kurzer Startzeiten, geringem Speicherbedarf und dem Betrieb in Kubernetes. Oder eine bestehende Quarkus-Anwendung muss auf eine neue Hauptversion. Wir begleiten die Quarkus-Migration, den Umstieg von Spring Boot und die Neuentwicklung, mit einem ehrlichen Vergleich vorab.
Wann Quarkus passt und wann Spring Boot bleiben sollte
| Quarkus | Spring Boot | |
|---|---|---|
| Startzeit | sehr kurz, besonders als Native Image | länger, mit neueren Versionen kürzer |
| Speicherbedarf | gering | höher |
| Native Image | fester Bestandteil | möglich, mit mehr Einschränkungen |
| Ökosystem | wächst, Standards wie Jakarta EE und MicroProfile | sehr groß, viele Bibliotheken und Erfahrung am Markt |
| Wissen im Team | oft neu | oft vorhanden |
| Passt gut zu | vielen kleinen Services, Kubernetes, Serverless | großen Anwendungen, breitem Funktionsbedarf |
Eine Entscheidung für Quarkus ist auch eine Entscheidung für das Team. Wir beziehen deshalb die Erfahrung Ihrer Entwickler mit ein.
Das übernehmen wir
- Umstieg von Spring Boot: Service für Service, mit Tests, die das Verhalten absichern
- Versions-Upgrade: etwa von Quarkus 2 auf 3 oder auf die nächste Hauptversion, mit angepassten Abhängigkeiten
- Neuentwicklung: neue Services mit Quarkus, von Anfang an mit Pipeline und Überwachung
- Betrieb: Container, Kubernetes und OpenShift, siehe DevOps-Beratung
- Wissen: Pair Programming und Schulung, damit Ihr Team selbst weitermacht
So gehen wir vor
- Analyse: Wir sehen uns Code, Abhängigkeiten, Tests und Betrieb an.
- Pilot: Ein Service wird umgestellt, wir messen Startzeit, Speicher und Aufwand.
- Entscheidung: Mit den Zahlen aus dem Pilot entscheiden Sie über den weiteren Weg.
- Migration in Etappen: Service für Service, der Release-Takt bleibt.
- Übergabe: Ihr Team entwickelt selbst weiter.
Tests nach Art des Vorhabens
Beim Versions-Upgrade innerhalb von Quarkus sichern die vorhandenen Modultests die Umstellung ab, wo nötig ergänzt. Beim Umstieg von Spring Boot halten wir das Verhalten über Schnittstellen-Tests fest, die für alte und neue Fassung gleich bleiben. So zeigt sich früh, ob beide sich gleich verhalten.
Aufwand und Dauer hängen am Bestand
- Zahl und Größe der Services
- genutzte Spring-Funktionen und Bibliotheken ohne Quarkus-Gegenstück
- Testabdeckung und Zustand der Pipeline
- Native Image ja oder nein
- Erfahrung des Teams mit Quarkus
Nach der Analyse erhalten Sie einen Festpreis für den vereinbarten Umfang. Soll Spring Boot bleiben und nur auf einen neuen Stand, lesen Sie Spring-Boot-Migration.
Mein Blick darauf
Quarkus ist ein starkes Framework, aber kein Grund, eine funktionierende Spring-Boot-Anwendung umzuschreiben. Ich prüfe den Umstieg deshalb an einem echten Service und messe, was er bringt. Lohnt es sich, migriere ich in Etappen, damit Ihr Release-Takt bleibt. Lohnt es sich nicht, sage ich es Ihnen, und Spring Boot bleibt.
Häufige Fragen
Lohnt sich der Umstieg von Spring Boot auf Quarkus?
Das hängt vom Ziel ab. Kurze Startzeiten und wenig Speicher zahlen sich vor allem bei vielen kleinen Services in Kubernetes aus. Bei einer großen, stabilen Anwendung ist der Nutzen oft kleiner als der Aufwand. Ein Pilot an einem Service schafft Klarheit.
Müssen wir alles auf einmal umstellen?
Nein. Spring-Boot- und Quarkus-Services können nebeneinander laufen. Wir stellen Service für Service um.
Unterstützen Sie Native Images?
Ob ein Native Image für Ihren Fall sinnvoll ist, prüfen wir im Pilot. Es verkürzt den Start deutlich, verlängert aber den Build und schränkt manche Bibliotheken ein.
Wie rechnen Sie ab?
Nach der Analyse erhalten Sie einen Festpreis für den vereinbarten Umfang. Änderungen über diesen Umfang hinaus rechnen wir nach Aufwand ab.
Schulen Sie unser Team in Quarkus?
Ja, als Teil des Projekts oder als eigene [Java-Schulung](/leistungen/schulungen/java-schulung/), zusammengestellt aus Ihrer Codebasis.